Zutaten 📝
- 1 großer Weißkohlkopf (Alternativ: Wirsingkohl)
- 500 g gemischtes Hackfleisch (Schwein und Rind; alternativ nur Rind oder eine vegane Hackfleisch-Alternative)
- 1 Zwiebel, fein gehackt (Alternativ: Schalotten)
- 1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst (optional)
- 100 g gekochter Reis oder Semmelbrösel als Bindemittel (Alternativ: Haferflocken)
- 1 Ei (Alternativ: Leinsamen-Ei für Veganer)
- Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Majoran nach Geschmack
- 1-2 EL Tomatenmark
- 500 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
- 1 EL Öl oder Butterschmalz
- Küchengarn zum Fixieren der Rouladen
Zubereitung Schritt für Schritt 👩🍳
Kohl vorbereiten: Den Kohlkopf vierteln und den Strunk herausschneiden. Die Viertel in einem großen Topf mit kochendem Wasser etwa 5-8 Minuten blanchieren, bis die Blätter weich genug sind, um sie einzuwickeln. Dann die Blätter vorsichtig ablösen und beiseitelegen.
Füllung herstellen: Zwiebel und Knoblauch im Öl glasig anbraten. Das Hackfleisch, Reis/Semmelbrösel, Ei und die angebratenen Zwiebeln in einer Schüssel gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Majoran würzen.
Rouladen formen: Ein Kohlblatt flach auf die Arbeitsfläche legen. Jeweils 2-3 EL der Hackfleischmasse auf das untere Drittel des Blattes geben. Die Seiten einschlagen und das Blatt fest aufrollen. Mit Küchengarn fixieren.
Anbraten: Die Kohlrouladen in einem großen Topf mit etwas Öl rundherum goldbraun anbraten.
Soße zubereiten: Tomatenmark zu den Rouladen geben und kurz mit anrösten. Dann mit der Brühe ablöschen.
Köcheln lassen: Die Kohlrouladen zugedeckt bei mittlerer Hitze 60-75 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie durchgegart und zart sind.
Servieren: Die Küchengarnfäden entfernen und die Kohlrouladen mit der Soße servieren.
Tipps zum Servieren und Variationen 🍽️
- Beilagen: Traditionell mit Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln und einem frischen gemischten Salat genießen 🥔🥗.
- Vegetarische Variante: Veganes Hack oder eine Mischung aus gehackten Champignons und Walnüssen als Füllung verwenden.
- Soßen-Upgrade: Für eine reichhaltigere Soße kann ein Schuss Sahne oder ein bisschen saure Sahne untergerührt werden.
- Aufbewahrung: Reste halten sich gut im Kühlschrank und lassen sich am nächsten Tag aufwärmen – schmecken oft sogar noch besser!
Mit diesem Rezept bringen Sie ein Stück Heimat und Wärme auf den Teller – ganz wie bei Oma! Guten Appetit! 🍴💚

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