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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Kochzeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 50 Minuten

Zutaten:

Für die Spätzle:

  • 400 g Weizenmehl
  • 4 Eier (Größe M)
  • 180–200 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss

Für die Käseschichtung:

  • 250 g Bergkäse, gerieben
  • 150 g Emmentaler oder Appenzeller, gerieben
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Für die Röstzwiebeln:

  • 2 große Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Öl

Außerdem:

  • 1 EL Butter für die Form
  • 1 EL gehackte Petersilie, optional

Zubereitung:

  1. Für den Spätzleteig das Mehl in eine große Schüssel geben. Eier, Salz, Muskatnuss und zunächst 180 ml lauwarmes Wasser hinzufügen.
  2. Alles mit einem Kochlöffel oder Handrührgerät zu einem glatten, zähen Teig schlagen. Den Teig so lange schlagen, bis er Blasen wirft. Falls nötig, noch etwas Wasser ergänzen. Danach den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden.
  4. Butter und Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelringe bei mittlerer Hitze langsam goldbraun und knusprig braten. Das dauert etwa 12–15 Minuten. Dabei gelegentlich umrühren, damit sie gleichmäßig bräunen. Anschließend kurz beiseitestellen.
  5. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Sieden bringen. Das Wasser sollte nicht stark sprudelnd kochen.
  6. Den Teig portionsweise mit einem Spätzlehobel, einer Spätzlepresse oder vom Brett in das heiße Wasser geben. Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, noch etwa 1 Minute ziehen lassen.
  7. Die fertigen Spätzle mit einer Schaumkelle herausnehmen, gut abtropfen lassen und warm halten. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.
  8. Den Backofen auf 120 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform oder ofenfeste Schüssel mit etwas Butter einfetten.
  9. Eine erste Schicht heiße Spätzle in die Form geben, leicht salzen und pfeffern und mit einem Teil des geriebenen Käses bestreuen.
  10. Danach wieder eine Schicht Spätzle und eine Schicht Käse einfüllen. So weiterschichten, bis alles aufgebraucht ist. Mit Käse abschließen.
  11. Die Form für etwa 8–10 Minuten in den warmen Ofen stellen, bis der Käse vollständig geschmolzen ist und sich die Spätzle gut verbunden haben.
  12. Die Käsespätzle vorsichtig durchheben, damit sich der geschmolzene Käse gut verteilt. Die knusprigen Röstzwiebeln großzügig daraufgeben.
  13. Nach Wunsch mit etwas gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Tipp:
Am besten gelingen Käsespätzle, wenn die Spätzle noch richtig heiß geschichtet werden. So schmilzt der Käse schön gleichmäßig und die typische cremige Konsistenz entsteht.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten

Zutaten:

Für die Senfeier:

  • 8 Eier, Größe M
  • 40 g Butter
  • 40 g Weizenmehl
  • 500 ml Milch
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Zucker
  • 1–2 TL Zitronensaft oder heller Essig
  • Salz
  • schwarzer oder weißer Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss

Für die Salzkartoffeln:

  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 1½ TL Salz
  • Wasser

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen, je nach Größe halbieren oder vierteln und in einen Topf geben.
  2. Die Kartoffeln knapp mit kaltem Wasser bedecken, das Salz hinzufügen und einmal aufkochen lassen.
  3. Anschließend die Hitze reduzieren und die Kartoffeln zugedeckt etwa 20 Minuten garen, bis sie weich sind, aber nicht zerfallen.
  4. Währenddessen die Eier in einem zweiten Topf mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen.
  5. Die Eier je nach gewünschter Festigkeit etwa 8–9 Minuten kochen. Danach abgießen, sofort kalt abschrecken und etwas abkühlen lassen.
  6. Für die Senfsoße die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen.
  7. Das Mehl einrühren und etwa 1 Minute anschwitzen. Dabei ständig rühren und darauf achten, dass das Mehl nicht braun wird.
  8. Die Milch und die Gemüsebrühe nach und nach unter kräftigem Rühren dazugießen, damit keine Klümpchen entstehen.
  9. Die Soße einmal kurz aufkochen und anschließend bei niedriger Hitze 5 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei regelmäßig umrühren.
  10. Den Senf, Zucker und Zitronensaft oder Essig einrühren. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  11. Die Eier pellen und je nach Wunsch ganz lassen oder längs halbieren.
  12. Die Eier vorsichtig in die Senfsoße legen und bei niedriger Temperatur 2–3 Minuten erwärmen. Die Soße dabei nicht mehr stark kochen lassen.
  13. Die gegarten Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen.
  14. Die Senfeier mit reichlich Soße und den warmen Salzkartoffeln auf Tellern anrichten und sofort servieren.

Tipp:

Gib den Senf erst gegen Ende in die Soße und lasse sie danach nur noch sanft erhitzen. So bleibt das Senfaroma kräftig und wird nicht bitter.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Kochzeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 50 Minuten

Zutaten:

Für die Kartoffelpuffer:

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Eier (Größe M)
  • 3 EL Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss, optional
  • 6–8 EL Sonnenblumenöl zum Braten

Für das Apfelmus:

  • 500 g Äpfel
  • 50 ml Wasser
  • 1 EL Zucker, nach Geschmack
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Zimt, optional

Für den Kräuterquark:

  • 250 g Quark (20 % oder 40 %)
  • 2 EL Joghurt oder 1–2 EL Milch
  • 1 EL Schnittlauch, fein geschnitten
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für das Apfelmus die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Apfelstücke mit Wasser, Zucker, Zitronensaft und nach Wunsch einer Prise Zimt in einen kleinen Topf geben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 10–15 Minuten weich kochen.
  3. Danach die Äpfel mit einer Gabel zerdrücken oder kurz pürieren, je nachdem, wie fein das Apfelmus sein soll. Anschließend abkühlen lassen.
  4. Für den Kräuterquark den Quark mit Joghurt oder Milch glatt rühren. Schnittlauch, Petersilie und Zitronensaft unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.
  5. Für die Kartoffelpuffer die Kartoffeln schälen und grob reiben. Die Zwiebel ebenfalls schälen und fein oder grob dazureiben.
  6. Die geriebenen Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch geben und gut ausdrücken, damit möglichst viel Flüssigkeit entfernt wird. So werden die Kartoffelpuffer später knuspriger.
  7. Die Kartoffel-Zwiebel-Masse in eine Schüssel geben. Eier, Mehl, Salz, Pfeffer und nach Wunsch Muskat hinzufügen und alles gründlich vermengen.
  8. In einer großen Pfanne reichlich Öl erhitzen. Pro Kartoffelpuffer jeweils 1–2 EL der Masse in die Pfanne geben und leicht flach drücken.
  9. Die Kartoffelpuffer bei mittlerer Hitze von jeder Seite etwa 3–4 Minuten goldbraun und knusprig braten. Nicht zu viele gleichzeitig in die Pfanne geben.
  10. Die fertigen Kartoffelpuffer auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und im leicht warmen Ofen warm halten, bis alle fertig gebraten sind.
  11. Die Kartoffelpuffer heiß servieren und je nach Geschmack mit Apfelmus oder Kräuterquark anrichten. Natürlich passen auch beide Varianten gleichzeitig wunderbar dazu.

Tipp:
Damit die Kartoffelpuffer schön knusprig werden, die Kartoffelmasse immer gut ausdrücken und das Öl in der Pfanne heiß genug werden lassen. Frisch aus der Pfanne schmecken sie am besten.

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Für: 6 Personen
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Kochzeit: 1 Stunde 50 Minuten
Gesamtzeit: 2 Stunden 20 Minuten

Zutaten:

  • 900 g Rindfleisch zum Kochen, zum Beispiel Schulter oder Beinscheibe ohne Knochen
  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 3 Möhren
  • 2 Stangen Lauch
  • 200 g Knollensellerie
  • 150 g Petersilienwurzel oder Pastinake
  • 150 g TK-Erbsen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Butterschmalz oder neutrales Öl
  • 1,8 l Rinderbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 schwarze Pfefferkörner
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1½ TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

  1. Das Rindfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden.
  2. Die Zwiebeln schälen und grob würfeln. Möhren, Sellerie und Petersilienwurzel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Den Lauch gründlich waschen und in etwa 1 cm breite Ringe schneiden. Die Kartoffeln schälen und in ungefähr 2–3 cm große Würfel schneiden.
  4. Butterschmalz oder Öl in einem großen Suppentopf erhitzen. Das Rindfleisch portionsweise bei hoher Hitze rundherum kräftig anbraten. Bereits angebratenes Fleisch jeweils herausnehmen und kurz beiseitestellen.
  5. Die Zwiebeln in den Topf geben und bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten goldgelb anbraten.
  6. Das Fleisch zurück in den Topf geben und mit der Rinderbrühe auffüllen. Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Majoran hinzufügen.
  7. Alles einmal aufkochen lassen. Entstehenden Schaum mit einer Schaumkelle von der Oberfläche abschöpfen.
  8. Die Hitze reduzieren und das Fleisch zugedeckt etwa 60 Minuten sanft köcheln lassen. Die Brühe sollte nur leicht sieden.
  9. Möhren, Sellerie und Petersilienwurzel hinzufügen und weitere 20 Minuten garen.
  10. Anschließend Kartoffelwürfel und Lauch in den Topf geben. Den Eintopf weitere 20–25 Minuten köcheln lassen, bis Fleisch, Kartoffeln und Gemüse weich sind.
  11. Die TK-Erbsen in den letzten 5 Minuten der Garzeit hinzufügen.
  12. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren entfernen. Den Eintopf mit Salz und schwarzem Pfeffer kräftig abschmecken.
  13. Die gehackte Petersilie kurz vor dem Servieren unterrühren.
  14. Den heißen Rindfleisch-Eintopf in tiefen Tellern oder Schalen servieren.

Tipp:

Der Eintopf schmeckt am nächsten Tag oft noch aromatischer. Beim Aufwärmen bei Bedarf etwas Brühe ergänzen, da Kartoffeln über Nacht Flüssigkeit aufnehmen.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Kochzeit: 55 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 20 Minuten

Zutaten:

Für das Hühnerfrikassee:

  • 600 g Hähnchenbrustfilet
  • 1,2 l Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 kleines Stück Knollensellerie, ca. 80 g
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 schwarze Pfefferkörner
  • 1½ TL Salz
  • 250 g weißer Spargel aus dem Glas, Abtropfgewicht
  • 150 g TK-Erbsen
  • 150 g Möhren
  • 150 g Champignons
  • 40 g Butter
  • 40 g Weizenmehl
  • 500 ml Hühnerbrühe vom Kochen
  • 150 ml Sahne
  • 2 Eigelb
  • 1–2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • weißer oder schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss

Für den Reis:

  • 250 g Langkornreis
  • 500 ml Wasser
  • ½ TL Salz

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel schälen und halbieren. Die Möhre und den Sellerie für die Brühe putzen und grob zerteilen.
  2. Hähnchenbrust, Zwiebel, Möhre, Sellerie, Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Salz in einen großen Topf geben. Mit 1,2 Litern Wasser bedecken und langsam aufkochen lassen.
  3. Die Hitze reduzieren und das Hähnchen etwa 20 Minuten bei niedriger Temperatur gar ziehen lassen. Die Flüssigkeit sollte nur leicht sieden.
  4. Das gegarte Hähnchen aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Brühe durch ein feines Sieb gießen und 500 ml davon für die Soße abmessen.
  5. Das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden oder mit zwei Gabeln grob auseinanderzupfen.
  6. Die Möhren für das Frikassee schälen und in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Den Spargel abtropfen lassen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.
  7. Die Möhren in wenig Salzwasser etwa 6–8 Minuten vorgaren. Nach 4 Minuten die TK-Erbsen dazugeben. Anschließend beides abgießen.
  8. Die Butter in einem großen Topf schmelzen. Die Champignons hinzufügen und bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten anbraten.
  9. Das Mehl über die Champignons streuen und gründlich einrühren. Die Mischung etwa 1 Minute anschwitzen, ohne dass das Mehl braun wird.
  10. Die abgemessene Hühnerbrühe nach und nach unter kräftigem Rühren angießen. Die Soße etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie glatt und leicht sämig ist.
  11. Die Sahne einrühren. Hähnchenfleisch, Möhren, Erbsen und Spargel in die Soße geben und alles bei niedriger Hitze etwa 5 Minuten erwärmen.
  12. Die Eigelbe in einer kleinen Schüssel mit 3 EL der heißen Soße glatt rühren. Die Mischung anschließend langsam unter ständigem Rühren in das Frikassee geben.
  13. Die Soße danach nicht mehr kochen lassen, damit das Eigelb nicht gerinnt. Mit Zitronensaft, Zucker, Salz, Pfeffer und Muskat mild-säuerlich abschmecken.
  14. Für den Reis den Langkornreis in einem Sieb gründlich waschen. Mit 500 ml Wasser und Salz in einen Topf geben und einmal aufkochen.
  15. Den Reis zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 15–18 Minuten garen, bis das Wasser vollständig aufgenommen wurde. Anschließend vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.
  16. Den Reis mit einer Gabel auflockern und zusammen mit dem heißen Hühnerfrikassee servieren.

Tipp:

Das Frikassee darf nach dem Einrühren der Eigelbe nicht mehr aufkochen. So bleibt die Soße glatt, cremig und besonders fein.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Kochzeit: 35 Minuten
Gesamtzeit: 55 Minuten

Zutaten:

  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL neutrales Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 400 ml Gemüse- oder Rinderbrühe
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • ½ TL Paprikapulver rosenscharf, optional
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • ½ TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Zucker
  • 1½ TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen. Die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch klein hacken.
  3. Das Öl in einem großen Topf oder Schmortopf erhitzen. Das Hackfleisch hineingeben und bei mittlerer bis hoher Hitze krümelig anbraten, bis es rundherum gebräunt ist.
  4. Die Zwiebelwürfel zum Hackfleisch geben und etwa 3 Minuten mitbraten. Den Knoblauch hinzufügen und weitere 30 Sekunden anschwitzen.
  5. Das Tomatenmark einrühren und etwa 1 Minute mitrösten. Dadurch wird der Geschmack kräftiger und die Soße aromatischer.
  6. Paprikapulver, Majoran, Thymian und Zucker hinzufügen und kurz unterrühren. Das Paprikapulver dabei nicht zu lange rösten, damit es nicht bitter wird.
  7. Die Kartoffelwürfel und Paprikastücke in den Topf geben und gründlich mit der Hackfleischmischung vermengen.
  8. Die gehackten Tomaten und die Brühe angießen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und einmal aufkochen lassen.
  9. Den Bauerntopf zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mehrmals umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
  10. Prüfen, ob die Kartoffeln weich sind. Falls die Soße noch zu dünn ist, den Bauerntopf weitere 5–10 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.
  11. Den fertigen Bauerntopf nochmals mit Salz, Pfeffer und nach Wunsch etwas Paprikapulver abschmecken.
  12. Den Bauerntopf heiß in tiefen Tellern oder Schalen servieren.

Tipp:

Am nächsten Tag schmeckt der Bauerntopf oft noch kräftiger. Beim Aufwärmen einfach einen kleinen Schuss Brühe oder Wasser hinzufügen, falls er zu dick geworden ist.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Koch- oder Backzeit: 50 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 15 Minuten

Zutaten:

Für den Auflauf:

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • 150 ml Rinder- oder Gemüsebrühe

Für die Soße:

  • 200 g Schmand
  • 150 ml Sahne
  • 2 Eier
  • 1 TL Senf
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer

Für den Belag:

  • 200 g geriebener Käse, z. B. Gouda oder Emmentaler
  • etwas Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. In leicht gesalzenem Wasser etwa 8–10 Minuten vorkochen, damit sie später im Ofen schön weich werden. Danach abgießen und kurz ausdampfen lassen.
  2. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten.
  3. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln.
  4. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin 2–3 Minuten glasig anschwitzen. Den Knoblauch kurz mitbraten.
  5. Das Hackfleisch dazugeben und bei mittlerer bis hoher Hitze krümelig anbraten, bis es schön gebräunt ist.
  6. Das Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten. Dann Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Oregano zugeben.
  7. Mit der Brühe ablöschen und alles 3–4 Minuten leicht köcheln lassen, damit die Masse schön würzig und saftig wird. Danach vom Herd nehmen.
  8. Für die Soße Schmand, Sahne, Eier, Senf, Muskat, Salz und Pfeffer in einer Schüssel glatt verrühren.
  9. Nun den Auflauf schichten: Zuerst eine Lage Kartoffelscheiben in die Form geben, dann einen Teil der Hackfleischmasse darauf verteilen. Etwas von der Soße darübergeben. So weiterschichten, bis alles verbraucht ist. Mit einer Lage Kartoffeln und der restlichen Soße abschließen.
  10. Den geriebenen Käse gleichmäßig über dem Auflauf verteilen.
  11. Die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen stellen und den Auflauf etwa 30–35 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist und die Oberfläche leicht knusprig wird.
  12. Den fertigen Auflauf nach dem Backen 5 Minuten ruhen lassen. So lässt er sich besser portionieren.
  13. In Stücke schneiden und heiß servieren.

Tipp:
Wenn du den Auflauf noch würziger magst, kannst du etwas geräuchertes Paprikapulver oder ein wenig geriebenen Parmesan zum Käse mischen. Am nächsten Tag schmeckt er aufgewärmt fast noch besser.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Koch- oder Backzeit: 50 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 15 Minuten

Zutaten:

Für die Paprika:

  • 4 große Paprikaschoten, möglichst rot oder gemischt
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 120 g Langkornreis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Ei
  • 2 EL Paniermehl
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL Öl

Für die Soße:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Paprikapulver edelsüß

Zubereitung:

  1. Den Reis nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser bissfest kochen. Anschließend abgießen und etwas abkühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Von den Paprikaschoten einen Deckel abschneiden. Kerne und weiße Trennwände entfernen. Die Paprika kurz ausspülen und beiseitestellen.
  4. Für die Füllung die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel 2–3 Minuten glasig anschwitzen. Den Knoblauch kurz mitbraten, dann vom Herd nehmen.
  5. Hackfleisch, gekochten Reis, angeschwitzte Zwiebel mit Knoblauch, Ei, Paniermehl, Senf, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Petersilie in eine Schüssel geben und alles gründlich vermengen.
  6. Die Paprikaschoten gleichmäßig mit der Hackfleisch-Reis-Masse füllen. Die Füllung leicht andrücken. Die abgeschnittenen Paprikadeckel können nach Wunsch wieder aufgesetzt werden.
  7. Für die Soße die zweite Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel glasig anschwitzen.
  8. Das Tomatenmark einrühren und kurz anrösten. Passierte Tomaten und Gemüsebrühe angießen. Zucker, Oregano, Salz, Pfeffer und Paprikapulver dazugeben. Die Soße 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  9. Einen Teil der Soße in eine Auflaufform oder einen Bräter geben. Die gefüllten Paprika hineinstellen und die restliche Soße darum verteilen.
  10. Die Form mit Deckel oder locker mit Alufolie abdecken und die Paprika im vorgeheizten Ofen 35 Minuten backen.
  11. Danach die Abdeckung entfernen und die Paprika weitere 10–15 Minuten offen backen, bis sie weich sind und die Füllung vollständig durchgegart ist.
  12. Die gefüllten Paprika mit der Tomatensoße anrichten und heiß servieren.

Tipp:
Wenn du es besonders saftig magst, gib 2–3 EL von der Tomatensoße direkt in die Füllung. Dazu passen Kartoffelpüree, frisches Brot oder einfach etwas extra Reis.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Kochzeit: 35 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde

Zutaten:

Für die Frikadellen:

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 altbackenes Brötchen
  • 100 ml Milch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 2 EL Semmelbrösel, bei Bedarf
  • 2 EL Öl oder Butterschmalz zum Braten

Für das Kartoffelpüree:

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln
  • 200 ml Milch
  • 40 g Butter
  • Salz
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Für die Erbsen:

  • 300 g TK-Erbsen
  • 20 g Butter
  • 3 EL Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker, optional

Zubereitung:

  1. Das Brötchen in kleine Stücke zupfen, mit der Milch übergießen und etwa 10 Minuten einweichen lassen.
  2. Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Das eingeweichte Brötchen gut ausdrücken.
  3. Hackfleisch, Brötchen, Zwiebelwürfel, Ei, Senf, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Petersilie in eine große Schüssel geben und alles gründlich vermengen. Falls die Masse zu weich ist, 1–2 EL Semmelbrösel untermischen.
  4. Aus der Hackmasse mit leicht angefeuchteten Händen 8 gleich große Frikadellen formen und leicht flach drücken.
  5. Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in einem Topf mit leicht gesalzenem Wasser etwa 20–25 Minuten weich kochen.
  6. Währenddessen das Öl oder Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Die Frikadellen bei mittlerer Hitze von jeder Seite etwa 5–6 Minuten braten, bis sie außen schön gebräunt und innen durchgegart sind. Danach warm halten.
  7. Für die Erbsen Butter und Wasser in einen kleinen Topf geben. Die TK-Erbsen hinzufügen und bei mittlerer Hitze etwa 5–7 Minuten garen. Mit Salz und nach Wunsch mit einer kleinen Prise Zucker abschmecken.
  8. Die gekochten Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen. Milch und Butter in einem kleinen Topf erwärmen.
  9. Die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer fein zerdrücken. Die warme Milch-Butter-Mischung nach und nach zugeben und alles zu einem cremigen Püree verrühren. Mit Salz und Muskat abschmecken.
  10. Die Frikadellen zusammen mit dem Kartoffelpüree und den Erbsen auf Tellern anrichten und sofort servieren.

Tipp:
Wenn du besonders lockere Frikadellen möchtest, die Hackmasse nicht zu lange kneten. Das Kartoffelpüree wird besonders cremig, wenn die Milch-Butter-Mischung warm zu den Kartoffeln kommt.

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Für: 6 Personen
Vorbereitungszeit: 35 Minuten
Kochzeit: 2 Stunden 15 Minuten
Gesamtzeit: 2 Stunden 50 Minuten

Zutaten:

Für den Rinderbraten:

  • 1,5 kg Rinderbraten aus der Schulter oder Keule
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 120 g Knollensellerie
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml trockener Rotwein
  • 700 ml Rinderfond
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren
  • 4 Pfefferkörner
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Speisestärke
  • 2 EL kaltes Wasser

Für den Rotkohl:

  • 1 kg Rotkohl
  • 2 Äpfel
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter oder Schmalz
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Apfelessig
  • 200 ml Apfelsaft
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Nelken
  • 2 EL Johannisbeergelee
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Für die Klöße:

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln
  • 180 g Kartoffelstärke
  • 2 Eigelb
  • 30 g Butter
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und rundherum mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln, Möhren und Sellerie schälen und grob würfeln.
  3. In einem Bräter das Butterschmalz erhitzen. Den Rinderbraten von allen Seiten kräftig anbraten, bis er schöne Röstaromen entwickelt. Danach kurz herausnehmen.
  4. Das Gemüse in den Bräter geben und einige Minuten anrösten. Das Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
  5. Mit Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Boden lösen. Dann den Rinderfond angießen. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Pfefferkörner und Senf einrühren.
  6. Den Braten zurück in den Bräter legen. Den Deckel aufsetzen und den Braten im vorgeheizten Ofen etwa 2 bis 2 Stunden 15 Minuten schmoren. Zwischendurch einmal wenden und bei Bedarf etwas Fond nachgießen.
  7. Für den Rotkohl die äußeren Blätter entfernen. Den Kohl vierteln, den Strunk herausschneiden und den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  8. Butter oder Schmalz in einem großen Topf erhitzen. Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Zucker dazugeben und leicht karamellisieren lassen.
  9. Rotkohl und Apfelstücke in den Topf geben und 3–4 Minuten mit anschwitzen. Mit Apfelessig und Apfelsaft ablöschen. Lorbeerblätter und Nelken hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  10. Den Rotkohl zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 50–60 Minuten schmoren lassen. Zwischendurch umrühren. Zum Schluss das Johannisbeergelee unterrühren und nochmals abschmecken.
  11. Für die Klöße die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in leicht gesalzenem Wasser etwa 20 Minuten weich kochen.
  12. Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Butter, Eigelb, Kartoffelstärke, Salz und Muskat dazugeben und alles zügig zu einem glatten Teig vermengen.
  13. Mit leicht angefeuchteten Händen 10–12 gleich große Klöße formen.
  14. In einem großen Topf reichlich Salzwasser aufkochen, dann die Hitze reduzieren. Die Klöße hineingeben und im nur leicht siedenden Wasser etwa 18–20 Minuten gar ziehen lassen. Sie dürfen nicht sprudelnd kochen.
  15. Wenn der Braten weich ist, aus dem Bräter nehmen und kurz ruhen lassen. Die Lorbeerblätter und Gewürze aus der Flüssigkeit entfernen.
  16. Die Soße samt Gemüse fein pürieren oder durch ein Sieb streichen, je nachdem, wie fein du sie haben möchtest. Nochmals aufkochen.
  17. Die Speisestärke mit kaltem Wasser glatt rühren, in die Soße einrühren und 1–2 Minuten köcheln lassen, bis sie schön sämig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  18. Den Rinderbraten in Scheiben schneiden und zusammen mit Rotkohl, Klößen und reichlich Soße servieren.

Tipp:
Der Braten schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, weil die Soße dann noch aromatischer ist. Wenn du Zeit sparen möchtest, kannst du den Rotkohl bereits am Vortag zubereiten und einfach wieder erwärmen.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Kochzeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 45 Minuten

Zutaten:

Für die Putenschnitzel:

  • 4 Putenschnitzel à ca. 160–180 g
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 EL Weizenmehl
  • 2 EL Butterschmalz oder neutrales Öl
  • 1 EL Butter

Für die Champignonrahmsoße:

  • 400 g braune oder weiße Champignons
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Weizenmehl
  • 250 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Worcestersoße, optional
  • ½ TL Paprikapulver edelsüß
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 EL gehackte Petersilie, optional

Als Beilage:

  • 400 g Spätzle
  • 1 EL Butter
  • Salz

Zubereitung:

  1. Die Putenschnitzel mit Küchenpapier trocken tupfen. Falls sie unterschiedlich dick sind, zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie vorsichtig auf eine gleichmäßige Stärke von etwa 1 cm klopfen.
  2. Das Fleisch von beiden Seiten mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Anschließend dünn mit Mehl bestäuben und überschüssiges Mehl leicht abklopfen.
  3. Die Champignons putzen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
  4. Butterschmalz oder Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Putenschnitzel bei mittlerer bis hoher Hitze von jeder Seite etwa 3–4 Minuten goldbraun braten.
  5. Die Schnitzel aus der Pfanne nehmen und abgedeckt warm halten. Sie sollten vollständig durchgegart sein, aber nicht zu lange braten, damit sie saftig bleiben.
  6. Die Butter in dieselbe Pfanne geben. Die Champignons portionsweise bei hoher Hitze anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Werden zu viele Pilze gleichzeitig in die Pfanne gegeben, ziehen sie zu viel Wasser.
  7. Die Zwiebelwürfel hinzufügen und 2–3 Minuten glasig braten. Den Knoblauch dazugeben und etwa 30 Sekunden mitbraten.
  8. Das Mehl über die Pilze streuen und gründlich einrühren. Etwa 1 Minute anschwitzen, ohne das Mehl dunkel werden zu lassen.
  9. Die Brühe nach und nach unter ständigem Rühren angießen. Dabei den Bratensatz vom Pfannenboden lösen.
  10. Sahne, Senf, Worcestersoße und Paprikapulver einrühren. Die Soße bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie cremig und leicht sämig ist.
  11. Die Champignonrahmsoße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch die gehackte Petersilie unterrühren.
  12. Die Putenschnitzel zurück in die Pfanne legen und in der Soße bei niedriger Hitze noch 2–3 Minuten erwärmen. Die Soße darf dabei nicht stark kochen.
  13. Währenddessen die Spätzle nach Packungsangabe in Salzwasser garen. Anschließend abgießen und kurz in Butter schwenken.
  14. Die Putenschnitzel mit reichlich Champignonrahmsoße und den warmen Spätzle auf Tellern anrichten und sofort servieren.

Tipp:

Brate die Champignons bei hoher Temperatur portionsweise an. So entwickeln sie kräftige Röstaromen und die Soße wird aromatisch, statt wässrig zu werden.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Kochzeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde

Zutaten:

Für die Hähnchenschnitzel:

  • 4 Hähnchenbrustfilets à ca. 180 g
  • 80 g Weizenmehl
  • 2 Eier, Größe M
  • 150 g Semmelbrösel
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1½ TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 5–6 EL neutrales Pflanzenöl oder Butterschmalz

Für die Pommes:

  • 800 g tiefgekühlte Backofen-Pommes
  • 1 EL neutrales Öl, falls laut Packungsangabe nötig
  • Salz

Für den Salat:

  • 1 kleiner Kopfsalat oder 150 g gemischter Blattsalat
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Cherrytomaten
  • 1 kleine rote Zwiebel

Für das Dressing:

  • 3 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 2 EL heller Essig
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Honig oder Zucker
  • 2 EL Wasser
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Backofen nach Packungsangabe der Pommes vorheizen, meist auf 220 °C Ober-/Unterhitze oder 200 °C Umluft.
  2. Die Pommes gleichmäßig auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Nach Packungsangabe etwa 20–25 Minuten backen. Während der Backzeit einmal wenden, damit sie rundherum knusprig werden.
  3. Die Hähnchenbrustfilets trocken tupfen. Jedes Filet waagerecht halbieren oder zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie vorsichtig auf eine gleichmäßige Dicke von etwa 1–1,5 cm klopfen.
  4. Das Fleisch von beiden Seiten mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
  5. Drei tiefe Teller bereitstellen. Das Mehl in den ersten Teller geben. Die Eier im zweiten Teller gründlich verquirlen. Die Semmelbrösel in den dritten Teller füllen.
  6. Die Hähnchenschnitzel zuerst vollständig im Mehl wenden und überschüssiges Mehl leicht abklopfen. Danach durch die verquirlten Eier ziehen und zuletzt in den Semmelbröseln wenden. Die Panade nur leicht andrücken.
  7. Für den Salat die Blätter waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Die Gurke in dünne Scheiben schneiden. Cherrytomaten halbieren und die rote Zwiebel in feine Ringe schneiden.
  8. Für das Dressing Öl, Essig, Senf, Honig oder Zucker und Wasser gründlich verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat erst kurz vor dem Servieren mit dem Dressing vermengen.
  9. Öl oder Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen. Das Fett sollte heiß sein, aber nicht rauchen.
  10. Die panierten Hähnchenschnitzel portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze von jeder Seite etwa 3–4 Minuten goldbraun braten. Die genaue Garzeit hängt von der Dicke des Fleisches ab.
  11. Die fertigen Schnitzel auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen. Das Fleisch sollte vollständig durchgegart sein und im Inneren nicht mehr rosa aussehen.
  12. Die fertigen Pommes aus dem Ofen nehmen und nach Geschmack salzen.
  13. Die Hähnchenschnitzel zusammen mit den Pommes und dem frisch angemachten Salat auf Tellern anrichten und sofort servieren.

Tipp:

Für eine besonders lockere und knusprige Panade die Schnitzel beim Braten nicht zu häufig wenden und ausreichend Fett verwenden. Der Salat bleibt knackig, wenn das Dressing wirklich erst unmittelbar vor dem Servieren untergemischt wird. 

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Kochzeit: 35 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 5 Minuten

Zutaten:

Für den Zwiebelrostbraten:

  • 4 Rindersteaks aus der Hüfte oder dem Roastbeef, je ca. 180–200 g
  • 3 große Zwiebeln
  • 2 EL Mehl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Butterschmalz oder Öl
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150 ml trockener Rotwein oder Rinderfond
  • 250 ml Rinderfond
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Speisestärke
  • 2 EL kaltes Wasser

Für die Bratkartoffeln:

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 EL Butterschmalz oder Öl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 EL gehackte Petersilie, optional

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln mit Schale in leicht gesalzenem Wasser etwa 20 Minuten vorkochen, bis sie gar, aber noch fest sind. Abgießen, ausdampfen lassen und am besten vollständig abkühlen lassen. Danach pellen und in Scheiben schneiden.
  2. Die großen Zwiebeln für den Rostbraten schälen und in dünne Ringe schneiden. Die kleine Zwiebel für die Bratkartoffeln fein würfeln.
  3. Die Zwiebelringe leicht mit 2 EL Mehl bestäuben. Dadurch werden sie beim Braten schön knusprig.
  4. Die Rindersteaks trocken tupfen. Den Fettrand bei Bedarf leicht einschneiden, damit sich das Fleisch beim Braten nicht wölbt. Von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. 2 EL Butterschmalz oder Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die bemehlten Zwiebelringe portionsweise goldbraun und knusprig braten. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen und kurz beiseitestellen.
  6. In derselben oder in einer zweiten großen Pfanne die Steaks in 1 EL Butterschmalz oder Öl bei starker Hitze von jeder Seite etwa 2–3 Minuten anbraten, je nach Dicke und gewünschtem Gargrad. Danach aus der Pfanne nehmen und warm halten.
  7. Für die Soße 1 EL Butter in die Fleischpfanne geben. Das Tomatenmark kurz anrösten, dann mit Rotwein oder etwas Rinderfond ablöschen und den Bratensatz lösen.
  8. Den restlichen Rinderfond und den Senf einrühren und alles 5–7 Minuten leicht einkochen lassen. Die Speisestärke mit dem kalten Wasser glatt rühren, in die Soße einrühren und kurz aufkochen, bis sie leicht sämig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Für die Bratkartoffeln 3 EL Butterschmalz oder Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kartoffelscheiben hineingeben und bei mittlerer bis etwas höherer Hitze goldbraun anbraten. Dabei nicht zu früh wenden, damit sie eine schöne Kruste bekommen.
  10. Nach etwa 8–10 Minuten die fein gewürfelte Zwiebel zu den Kartoffeln geben und weitere 4–5 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Wunsch am Ende die Petersilie untermischen.
  11. Die Steaks auf Tellern anrichten, mit etwas Soße überziehen und die knusprigen Zwiebelringe großzügig darauf verteilen.
  12. Die Bratkartoffeln daneben anrichten und sofort servieren.

Tipp:
Am besten gelingen Bratkartoffeln mit Kartoffeln vom Vortag, weil sie beim Braten stabil bleiben und besonders knusprig werden. Wenn du das Fleisch etwas zarter magst, kannst du es nach dem Anbraten noch 3–5 Minuten im leicht warmen Ofen ruhen lassen.

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