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Für: 4 Personen, ca. 8 Rouladen
Vorbereitungszeit: ca. 35 Minuten
Kochzeit: ca. 75 Minuten
Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 50 Minuten

Zutaten:

Für die Rouladen:

  • 1 großer Weißkohl, ca. 1,5 kg
  • 750 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 altbackenes Brötchen, ca. 50 g
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 TL Salz, zusätzlich Salz für das Kochwasser
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver

Für die Soße:

  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 1 Lorbeerblatt

Außerdem: Küchengarn oder Rouladennadeln

Zubereitung:

  1. Das Brötchen in einer Schüssel mit Wasser etwa 10 Minuten einweichen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

  2. Die äußeren beschädigten Kohlblätter entfernen. Den Strunk vorsichtig keilförmig herausschneiden. Einen großen Topf mit ausreichend Salzwasser zum Kochen bringen.

  3. Den Kohl vorsichtig ins Wasser geben und einige Minuten köcheln lassen. Sobald sich die äußeren Blätter lösen, diese mit einer Zange vorsichtig abnehmen. Den Vorgang wiederholen, bis 8 große oder 16 kleinere Blätter abgelöst sind. Die Blätter bei Bedarf einzeln noch kurz weich blanchieren, anschließend abtropfen und abkühlen lassen.

  4. Die dicken Mittelrippen der Blätter mit einem Messer flach schneiden, ohne die Blätter zu durchtrennen. Das eingeweichte Brötchen kräftig ausdrücken.

  5. Hackfleisch, Brötchen, Ei, Zwiebel, 1 TL Salz, Pfeffer und Paprikapulver gründlich miteinander vermengen. Die Masse in acht Portionen teilen.

  6. Je ein großes Kohlblatt oder zwei kleinere überlappend auslegen. Eine Portion Füllung daraufsetzen, die Seiten darüberklappen und das Blatt fest aufrollen. Mit Küchengarn oder Rouladennadeln sichern.

  7. Das Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen. Die Rouladen darin bei mittlerer bis hoher Hitze portionsweise rundherum 8–10 Minuten anbraten. Vorsichtig wenden und anschließend kurz herausnehmen.

  8. Das Tomatenmark im Bratfett etwa 1 Minute unter Rühren anrösten. Die Rinderbrühe angießen und den Bratensatz vom Boden lösen.

  9. Die Rouladen zurücklegen und das Lorbeerblatt hinzufügen. Zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 60 Minuten sanft schmoren lassen. Nach der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden. Falls zu viel Flüssigkeit verdampft, etwas Wasser nachgießen.

  10. Die fertigen Rouladen herausnehmen und warm halten. Das Lorbeerblatt entfernen. Die Soße nach Bedarf 5 Minuten offen einkochen lassen und abschmecken.

  11. Küchengarn oder Nadeln entfernen. Die Rouladen mit der heißen Soße servieren. Dazu passen Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree.

Tipp:
Den übrigen Kohl fein schneiden und für eine separate Kohlpfanne verwenden. Die Rouladen lassen sich gut am Vortag zubereiten und am nächsten Tag behutsam in ihrer Soße erhitzen.

Rezeptgrundlage: Genuss-Suche, für diesen Beitrag ausführlicher ausgearbeitet. 

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Für: 12 Stück
Vorbereitungszeit: 35 Minuten
Gehzeit: ca. 90 Minuten
Backzeit: 25–30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 50 Minuten, einschließlich 15 Minuten Abkühlen

Zutaten:

Für den Teig:

  • 500 g Weizenmehl (Type 550)
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 20 g frische Hefe
  • 60 g Zucker
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • ½ TL Salz

Für die Füllung:

  • 80 g weiche Butter
  • 120 g brauner Zucker
  • 2 TL gemahlener Zimt

Für die Glasur:

  • 150 g Frischkäse, Doppelrahmstufe, natur
  • 60 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt

Für die Form:

  • 10 g Butter

Zubereitung:

  1. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln. 1 TL vom abgewogenen Zucker hinzufügen und rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Milch soll nur handwarm sein.

  2. Mehl, restlichen Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Hefemilch, Ei und 75 g weiche Butter hinzufügen. Mit den Knethaken 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Er darf noch leicht klebrig sein.

  3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen ungefähr verdoppelt hat.

  4. Eine rechteckige Backform von etwa 25 × 35 cm mit 10 g Butter einfetten. Für die Füllung braunen Zucker und Zimt vermischen.

  5. Den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier zu einem Rechteck von etwa 40 × 30 cm ausrollen. Das obere Papier entfernen. Die 80 g weiche Butter auf dem Teig verstreichen, dabei an einer langen Seite etwa 1 cm Rand frei lassen. Den Zimtzucker gleichmäßig darüberstreuen.

  6. Den Teig mithilfe des unteren Backpapiers von der gegenüberliegenden langen Seite her aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer oder ungewachster Küchenschnur in 12 gleich große Scheiben teilen.

  7. Die Schnecken mit den Schnittflächen nach oben und etwas Abstand in die Form setzen. Abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.

  8. Währenddessen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schnecken auf der mittleren Schiene 25–30 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun und auch in der Mitte durchgebacken sind. Falls sie zu schnell bräunen, gegen Ende locker mit Backpapier abdecken.

  9. Für die Glasur den Puderzucker sieben. Mit Frischkäse und Vanilleextrakt kurz von Hand glatt rühren. Nicht unnötig lange aufschlagen.

  10. Die gebackenen Schnecken etwa 15 Minuten abkühlen lassen. Die Glasur auf den noch leicht warmen Schnecken verteilen und nach Belieben lauwarm servieren.

Tipp:
Die Schnecken vor dem Backen nicht zu eng zusammendrücken: Etwas Abstand lässt ihnen Platz zum Aufgehen. Mit Frischkäseglasur bestrichene Reste abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen genießen.

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Für: einen Kuchen mit 24–26 cm Durchmesser als Belag oder ca. 12 Cupcakes
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Koch- oder Backzeit: entfällt
Kühlzeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: 45 Minuten

Zutaten:

  • 300 g Frischkäse, Doppelrahmstufe, natur
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Sie soll weich, aber weder flüssig noch warm sein. Den Frischkäse etwa 15 Minuten vor der Verarbeitung herausnehmen. Eventuell abgesetzte Flüssigkeit abgießen.

  2. Die weiche Butter mit dem Handrührgerät 3–4 Minuten hell und cremig aufschlagen.

  3. Den Puderzucker sieben und in zwei Portionen auf niedriger Stufe unterrühren. Anschließend etwa 2 Minuten cremig schlagen.

  4. Vanilleextrakt und Zitronensaft kurz unterrühren.

  5. Den Frischkäse portionsweise auf niedrigster Stufe nur kurz einarbeiten, bis eine gleichmäßige Creme entstanden ist. Nicht lange weiterschlagen, da die Creme sonst weicher werden kann.

  6. Die Creme abdecken und etwa 30 Minuten kalt stellen.

  7. Auf den vollständig ausgekühlten Karottenkuchen streichen und mit einem Löffel oder einer Palette lockere Wellen ziehen. Den bestrichenen Kuchen bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp:
Frischkäse in Doppelrahmstufe verwenden; fettreduzierte Varianten ergeben häufig eine weichere Creme. Die fertige Creme hält sich gut abgedeckt im Kühlschrank etwa 2 Tage.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: ca. 25 Minuten
Gesamtzeit: ca. 40 Minuten

Zutaten:

  • 750 g Rosenkohl
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Rapsöl
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • ½ TL Salz, zusätzlich Salz für das Kochwasser
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Den Rosenkohl putzen, welke Außenblätter entfernen und die Strunkenden knapp abschneiden. Die Röschen waschen und längs halbieren. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.

  2. Den Rosenkohl in kochendem Salzwasser 5–6 Minuten vorgaren. Er soll noch deutlich bissfest sein. Abgießen, gut abtropfen lassen und kurz ausdampfen lassen.

  3. In einer großen Pfanne 1 EL Rapsöl erhitzen. Den Rosenkohl mit den Schnittflächen nach unten hineinlegen und bei mittlerer bis hoher Hitze 3–4 Minuten goldbraun anbraten. Bei Bedarf portionsweise arbeiten. Herausnehmen und beiseitestellen.

  4. Den restlichen EL Öl in die Pfanne geben. Das Hackfleisch darin 6–8 Minuten kräftig anbraten und mit einem Pfannenwender in kleine, unregelmäßige Stücke teilen. Die Zwiebel während der letzten 3 Minuten mitbraten. Den Knoblauch anschließend etwa 30 Sekunden unter Rühren mitbraten.

  5. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und den Bratensatz vom Pfannenboden lösen. Sahne und Senf einrühren. Mit ½ TL Salz, Pfeffer und Muskat würzen; bei bereits kräftig gesalzener Brühe zunächst weniger Salz verwenden.

  6. Den Rosenkohl zurück in die Pfanne geben. Alles offen bei kleiner bis mittlerer Hitze 7–9 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Rosenkohl gar und die Soße leicht sämig ist. Gelegentlich vorsichtig umrühren.

  7. Abschmecken und heiß servieren. Falls die Soße zu stark eingekocht ist, esslöffelweise Wasser einrühren.

Tipp:
Den vorgegarten Rosenkohl gut ausdampfen lassen: Mit trockenen Schnittflächen bräunt er besser. Als Beilage passen Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree.

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Für: ca. 20 Stücke, 1 tiefes Backblech mit ca. 30 × 40 cm
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Gehzeit: ca. 75 Minuten
Backzeit: 25–30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 15 Minuten, zuzüglich Abkühlen

Zutaten:

Für den Hefeteig:

  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 20 g frische Hefe
  • 70 g Zucker
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz

Für die Streusel:

  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 175 g kalte Butter

Zubereitung:

  1. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln. 1 TL vom abgewogenen Zucker dazugeben und rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Milch darf nur handwarm sein.

  2. Mehl, restlichen Zucker und Salz in eine große Schüssel geben. Hefemilch, Ei und weiche Butter hinzufügen. Mit den Knethaken etwa 8–10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Der Teig darf noch leicht klebrig sein.

  3. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 50 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

  4. Für die Streusel Mehl, Zucker und Vanillezucker vermischen. Die kalte Butter in Würfeln hinzufügen und mit den Fingerspitzen zu unterschiedlich großen Streuseln verarbeiten. Bis zur Verwendung kalt stellen.

  5. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Den aufgegangenen Teig kurz durchkneten und auf dem Blech gleichmäßig ausrollen oder mit den Händen bis in die Ecken drücken.

  6. Die Streusel gleichmäßig auf dem Teig verteilen und ganz leicht andrücken. Den Kuchen locker abdecken und weitere 25 Minuten gehen lassen.

  7. Währenddessen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

  8. Den Kuchen auf der mittleren Schiene 25–30 Minuten backen. Die Streusel sollen leicht goldbraun sein und der Hefeteig durchgebacken. Nicht unnötig lange backen, damit der Boden saftig bleibt.

  9. Das Blech auf ein Kuchengitter stellen. Den Kuchen etwas abkühlen lassen und anschließend in Stücke schneiden.

Tipp:
Am Backtag schmeckt Hefestreuselkuchen besonders gut. Übrige Stücke lassen sich portionsweise einfrieren und nach dem Auftauen bei 150 °C Ober-/Unterhitze etwa 5–8 Minuten aufbacken.

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Für: ca. 25 gefüllte Plätzchen
Vorbereitungszeit: 35 Minuten
Kühlzeit: 30 Minuten
Backzeit: ca. 20 Minuten für 2 Bleche
Abkühl- und Füllzeit: ca. 25 Minuten
Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 50 Minuten

Zutaten:

Für den Teig:

  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 125 g kalte Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung und zum Bestäuben:

  • 150 g Himbeerkonfitüre ohne Kerne
  • 15 g Puderzucker

Zubereitung:

  1. Mehl, 80 g Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in kleinen Würfeln und das Ei dazugeben. Alles zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Nur so lange kneten, bis der Teig zusammenhält.

  2. Den Teig flach drücken, abdecken und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

  3. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

  4. Den Teig portionsweise zwischen zwei Bögen Backpapier etwa 3 mm dünn ausrollen. Falls er sehr fest ist, vorher einige Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen.

  5. Mit einem etwa 5 cm großen Herzausstecher Herzen ausstechen. Bei der Hälfte mit einem kleineren Herzausstecher die Mitte entfernen. Teigreste kurz zusammendrücken, bei Bedarf erneut kühlen und ausrollen. Es müssen gleich viele Böden und Oberteile entstehen.

  6. Die Plätzchen auf die Bleche legen. Nacheinander auf der mittleren Schiene jeweils 8–10 Minuten backen, bis die Ränder ganz leicht goldgelb sind. Oberteile mit Ausschnitt gegebenenfalls etwas früher herausnehmen.

  7. Die Plätzchen zunächst kurz auf dem Blech ruhen lassen, anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

  8. Die Oberteile mit insgesamt 15 g Puderzucker bestäuben. Die Himbeerkonfitüre in einem kleinen Topf leicht erwärmen und glatt rühren.

  9. Auf jeden geschlossenen Boden etwa 1 gestrichenen TL Konfitüre geben und verteilen, dabei einen schmalen Rand frei lassen. Je ein Oberteil vorsichtig aufsetzen und leicht andrücken. Die Füllung fest werden lassen.

Tipp:
Den Teig beim Ausstechen möglichst kühl halten, damit die Herzen ihre Form behalten. In einer gut schließenden Dose kühl und trocken aufbewahrt, werden die gefüllten Plätzchen bis zum nächsten Tag angenehm mürbe.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Kochzeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 50 Minuten

Zutaten:

Für die Spätzle:

  • 400 g Weizenmehl
  • 4 Eier (Größe M)
  • 180–200 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss

Für die Käseschichtung:

  • 250 g Bergkäse, gerieben
  • 150 g Emmentaler oder Appenzeller, gerieben
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Für die Röstzwiebeln:

  • 2 große Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Öl

Außerdem:

  • 1 EL Butter für die Form
  • 1 EL gehackte Petersilie, optional

Zubereitung:

  1. Für den Spätzleteig das Mehl in eine große Schüssel geben. Eier, Salz, Muskatnuss und zunächst 180 ml lauwarmes Wasser hinzufügen.
  2. Alles mit einem Kochlöffel oder Handrührgerät zu einem glatten, zähen Teig schlagen. Den Teig so lange schlagen, bis er Blasen wirft. Falls nötig, noch etwas Wasser ergänzen. Danach den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden.
  4. Butter und Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelringe bei mittlerer Hitze langsam goldbraun und knusprig braten. Das dauert etwa 12–15 Minuten. Dabei gelegentlich umrühren, damit sie gleichmäßig bräunen. Anschließend kurz beiseitestellen.
  5. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Sieden bringen. Das Wasser sollte nicht stark sprudelnd kochen.
  6. Den Teig portionsweise mit einem Spätzlehobel, einer Spätzlepresse oder vom Brett in das heiße Wasser geben. Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, noch etwa 1 Minute ziehen lassen.
  7. Die fertigen Spätzle mit einer Schaumkelle herausnehmen, gut abtropfen lassen und warm halten. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.
  8. Den Backofen auf 120 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform oder ofenfeste Schüssel mit etwas Butter einfetten.
  9. Eine erste Schicht heiße Spätzle in die Form geben, leicht salzen und pfeffern und mit einem Teil des geriebenen Käses bestreuen.
  10. Danach wieder eine Schicht Spätzle und eine Schicht Käse einfüllen. So weiterschichten, bis alles aufgebraucht ist. Mit Käse abschließen.
  11. Die Form für etwa 8–10 Minuten in den warmen Ofen stellen, bis der Käse vollständig geschmolzen ist und sich die Spätzle gut verbunden haben.
  12. Die Käsespätzle vorsichtig durchheben, damit sich der geschmolzene Käse gut verteilt. Die knusprigen Röstzwiebeln großzügig daraufgeben.
  13. Nach Wunsch mit etwas gehackter Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Tipp:
Am besten gelingen Käsespätzle, wenn die Spätzle noch richtig heiß geschichtet werden. So schmilzt der Käse schön gleichmäßig und die typische cremige Konsistenz entsteht.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten

Zutaten:

Für die Senfeier:

  • 8 Eier, Größe M
  • 40 g Butter
  • 40 g Weizenmehl
  • 500 ml Milch
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Zucker
  • 1–2 TL Zitronensaft oder heller Essig
  • Salz
  • schwarzer oder weißer Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss

Für die Salzkartoffeln:

  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 1½ TL Salz
  • Wasser

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen, je nach Größe halbieren oder vierteln und in einen Topf geben.
  2. Die Kartoffeln knapp mit kaltem Wasser bedecken, das Salz hinzufügen und einmal aufkochen lassen.
  3. Anschließend die Hitze reduzieren und die Kartoffeln zugedeckt etwa 20 Minuten garen, bis sie weich sind, aber nicht zerfallen.
  4. Währenddessen die Eier in einem zweiten Topf mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen.
  5. Die Eier je nach gewünschter Festigkeit etwa 8–9 Minuten kochen. Danach abgießen, sofort kalt abschrecken und etwas abkühlen lassen.
  6. Für die Senfsoße die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen.
  7. Das Mehl einrühren und etwa 1 Minute anschwitzen. Dabei ständig rühren und darauf achten, dass das Mehl nicht braun wird.
  8. Die Milch und die Gemüsebrühe nach und nach unter kräftigem Rühren dazugießen, damit keine Klümpchen entstehen.
  9. Die Soße einmal kurz aufkochen und anschließend bei niedriger Hitze 5 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei regelmäßig umrühren.
  10. Den Senf, Zucker und Zitronensaft oder Essig einrühren. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  11. Die Eier pellen und je nach Wunsch ganz lassen oder längs halbieren.
  12. Die Eier vorsichtig in die Senfsoße legen und bei niedriger Temperatur 2–3 Minuten erwärmen. Die Soße dabei nicht mehr stark kochen lassen.
  13. Die gegarten Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen.
  14. Die Senfeier mit reichlich Soße und den warmen Salzkartoffeln auf Tellern anrichten und sofort servieren.

Tipp:

Gib den Senf erst gegen Ende in die Soße und lasse sie danach nur noch sanft erhitzen. So bleibt das Senfaroma kräftig und wird nicht bitter.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Kochzeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 50 Minuten

Zutaten:

Für die Kartoffelpuffer:

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Eier (Größe M)
  • 3 EL Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss, optional
  • 6–8 EL Sonnenblumenöl zum Braten

Für das Apfelmus:

  • 500 g Äpfel
  • 50 ml Wasser
  • 1 EL Zucker, nach Geschmack
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Zimt, optional

Für den Kräuterquark:

  • 250 g Quark (20 % oder 40 %)
  • 2 EL Joghurt oder 1–2 EL Milch
  • 1 EL Schnittlauch, fein geschnitten
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für das Apfelmus die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Apfelstücke mit Wasser, Zucker, Zitronensaft und nach Wunsch einer Prise Zimt in einen kleinen Topf geben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 10–15 Minuten weich kochen.
  3. Danach die Äpfel mit einer Gabel zerdrücken oder kurz pürieren, je nachdem, wie fein das Apfelmus sein soll. Anschließend abkühlen lassen.
  4. Für den Kräuterquark den Quark mit Joghurt oder Milch glatt rühren. Schnittlauch, Petersilie und Zitronensaft unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.
  5. Für die Kartoffelpuffer die Kartoffeln schälen und grob reiben. Die Zwiebel ebenfalls schälen und fein oder grob dazureiben.
  6. Die geriebenen Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch geben und gut ausdrücken, damit möglichst viel Flüssigkeit entfernt wird. So werden die Kartoffelpuffer später knuspriger.
  7. Die Kartoffel-Zwiebel-Masse in eine Schüssel geben. Eier, Mehl, Salz, Pfeffer und nach Wunsch Muskat hinzufügen und alles gründlich vermengen.
  8. In einer großen Pfanne reichlich Öl erhitzen. Pro Kartoffelpuffer jeweils 1–2 EL der Masse in die Pfanne geben und leicht flach drücken.
  9. Die Kartoffelpuffer bei mittlerer Hitze von jeder Seite etwa 3–4 Minuten goldbraun und knusprig braten. Nicht zu viele gleichzeitig in die Pfanne geben.
  10. Die fertigen Kartoffelpuffer auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und im leicht warmen Ofen warm halten, bis alle fertig gebraten sind.
  11. Die Kartoffelpuffer heiß servieren und je nach Geschmack mit Apfelmus oder Kräuterquark anrichten. Natürlich passen auch beide Varianten gleichzeitig wunderbar dazu.

Tipp:
Damit die Kartoffelpuffer schön knusprig werden, die Kartoffelmasse immer gut ausdrücken und das Öl in der Pfanne heiß genug werden lassen. Frisch aus der Pfanne schmecken sie am besten.

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Für: 6 Personen
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Kochzeit: 1 Stunde 50 Minuten
Gesamtzeit: 2 Stunden 20 Minuten

Zutaten:

  • 900 g Rindfleisch zum Kochen, zum Beispiel Schulter oder Beinscheibe ohne Knochen
  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 3 Möhren
  • 2 Stangen Lauch
  • 200 g Knollensellerie
  • 150 g Petersilienwurzel oder Pastinake
  • 150 g TK-Erbsen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Butterschmalz oder neutrales Öl
  • 1,8 l Rinderbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 schwarze Pfefferkörner
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1½ TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

  1. Das Rindfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden.
  2. Die Zwiebeln schälen und grob würfeln. Möhren, Sellerie und Petersilienwurzel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Den Lauch gründlich waschen und in etwa 1 cm breite Ringe schneiden. Die Kartoffeln schälen und in ungefähr 2–3 cm große Würfel schneiden.
  4. Butterschmalz oder Öl in einem großen Suppentopf erhitzen. Das Rindfleisch portionsweise bei hoher Hitze rundherum kräftig anbraten. Bereits angebratenes Fleisch jeweils herausnehmen und kurz beiseitestellen.
  5. Die Zwiebeln in den Topf geben und bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten goldgelb anbraten.
  6. Das Fleisch zurück in den Topf geben und mit der Rinderbrühe auffüllen. Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Majoran hinzufügen.
  7. Alles einmal aufkochen lassen. Entstehenden Schaum mit einer Schaumkelle von der Oberfläche abschöpfen.
  8. Die Hitze reduzieren und das Fleisch zugedeckt etwa 60 Minuten sanft köcheln lassen. Die Brühe sollte nur leicht sieden.
  9. Möhren, Sellerie und Petersilienwurzel hinzufügen und weitere 20 Minuten garen.
  10. Anschließend Kartoffelwürfel und Lauch in den Topf geben. Den Eintopf weitere 20–25 Minuten köcheln lassen, bis Fleisch, Kartoffeln und Gemüse weich sind.
  11. Die TK-Erbsen in den letzten 5 Minuten der Garzeit hinzufügen.
  12. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren entfernen. Den Eintopf mit Salz und schwarzem Pfeffer kräftig abschmecken.
  13. Die gehackte Petersilie kurz vor dem Servieren unterrühren.
  14. Den heißen Rindfleisch-Eintopf in tiefen Tellern oder Schalen servieren.

Tipp:

Der Eintopf schmeckt am nächsten Tag oft noch aromatischer. Beim Aufwärmen bei Bedarf etwas Brühe ergänzen, da Kartoffeln über Nacht Flüssigkeit aufnehmen.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Kochzeit: 55 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 20 Minuten

Zutaten:

Für das Hühnerfrikassee:

  • 600 g Hähnchenbrustfilet
  • 1,2 l Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 kleines Stück Knollensellerie, ca. 80 g
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 schwarze Pfefferkörner
  • 1½ TL Salz
  • 250 g weißer Spargel aus dem Glas, Abtropfgewicht
  • 150 g TK-Erbsen
  • 150 g Möhren
  • 150 g Champignons
  • 40 g Butter
  • 40 g Weizenmehl
  • 500 ml Hühnerbrühe vom Kochen
  • 150 ml Sahne
  • 2 Eigelb
  • 1–2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • weißer oder schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss

Für den Reis:

  • 250 g Langkornreis
  • 500 ml Wasser
  • ½ TL Salz

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel schälen und halbieren. Die Möhre und den Sellerie für die Brühe putzen und grob zerteilen.
  2. Hähnchenbrust, Zwiebel, Möhre, Sellerie, Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Salz in einen großen Topf geben. Mit 1,2 Litern Wasser bedecken und langsam aufkochen lassen.
  3. Die Hitze reduzieren und das Hähnchen etwa 20 Minuten bei niedriger Temperatur gar ziehen lassen. Die Flüssigkeit sollte nur leicht sieden.
  4. Das gegarte Hähnchen aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Brühe durch ein feines Sieb gießen und 500 ml davon für die Soße abmessen.
  5. Das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden oder mit zwei Gabeln grob auseinanderzupfen.
  6. Die Möhren für das Frikassee schälen und in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Den Spargel abtropfen lassen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.
  7. Die Möhren in wenig Salzwasser etwa 6–8 Minuten vorgaren. Nach 4 Minuten die TK-Erbsen dazugeben. Anschließend beides abgießen.
  8. Die Butter in einem großen Topf schmelzen. Die Champignons hinzufügen und bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten anbraten.
  9. Das Mehl über die Champignons streuen und gründlich einrühren. Die Mischung etwa 1 Minute anschwitzen, ohne dass das Mehl braun wird.
  10. Die abgemessene Hühnerbrühe nach und nach unter kräftigem Rühren angießen. Die Soße etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie glatt und leicht sämig ist.
  11. Die Sahne einrühren. Hähnchenfleisch, Möhren, Erbsen und Spargel in die Soße geben und alles bei niedriger Hitze etwa 5 Minuten erwärmen.
  12. Die Eigelbe in einer kleinen Schüssel mit 3 EL der heißen Soße glatt rühren. Die Mischung anschließend langsam unter ständigem Rühren in das Frikassee geben.
  13. Die Soße danach nicht mehr kochen lassen, damit das Eigelb nicht gerinnt. Mit Zitronensaft, Zucker, Salz, Pfeffer und Muskat mild-säuerlich abschmecken.
  14. Für den Reis den Langkornreis in einem Sieb gründlich waschen. Mit 500 ml Wasser und Salz in einen Topf geben und einmal aufkochen.
  15. Den Reis zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 15–18 Minuten garen, bis das Wasser vollständig aufgenommen wurde. Anschließend vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.
  16. Den Reis mit einer Gabel auflockern und zusammen mit dem heißen Hühnerfrikassee servieren.

Tipp:

Das Frikassee darf nach dem Einrühren der Eigelbe nicht mehr aufkochen. So bleibt die Soße glatt, cremig und besonders fein.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Kochzeit: 35 Minuten
Gesamtzeit: 55 Minuten

Zutaten:

  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL neutrales Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 400 ml Gemüse- oder Rinderbrühe
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • ½ TL Paprikapulver rosenscharf, optional
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • ½ TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Zucker
  • 1½ TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen. Die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch klein hacken.
  3. Das Öl in einem großen Topf oder Schmortopf erhitzen. Das Hackfleisch hineingeben und bei mittlerer bis hoher Hitze krümelig anbraten, bis es rundherum gebräunt ist.
  4. Die Zwiebelwürfel zum Hackfleisch geben und etwa 3 Minuten mitbraten. Den Knoblauch hinzufügen und weitere 30 Sekunden anschwitzen.
  5. Das Tomatenmark einrühren und etwa 1 Minute mitrösten. Dadurch wird der Geschmack kräftiger und die Soße aromatischer.
  6. Paprikapulver, Majoran, Thymian und Zucker hinzufügen und kurz unterrühren. Das Paprikapulver dabei nicht zu lange rösten, damit es nicht bitter wird.
  7. Die Kartoffelwürfel und Paprikastücke in den Topf geben und gründlich mit der Hackfleischmischung vermengen.
  8. Die gehackten Tomaten und die Brühe angießen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und einmal aufkochen lassen.
  9. Den Bauerntopf zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mehrmals umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
  10. Prüfen, ob die Kartoffeln weich sind. Falls die Soße noch zu dünn ist, den Bauerntopf weitere 5–10 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.
  11. Den fertigen Bauerntopf nochmals mit Salz, Pfeffer und nach Wunsch etwas Paprikapulver abschmecken.
  12. Den Bauerntopf heiß in tiefen Tellern oder Schalen servieren.

Tipp:

Am nächsten Tag schmeckt der Bauerntopf oft noch kräftiger. Beim Aufwärmen einfach einen kleinen Schuss Brühe oder Wasser hinzufügen, falls er zu dick geworden ist.

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Für: 4 Personen
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Koch- oder Backzeit: 50 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 15 Minuten

Zutaten:

Für den Auflauf:

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • 150 ml Rinder- oder Gemüsebrühe

Für die Soße:

  • 200 g Schmand
  • 150 ml Sahne
  • 2 Eier
  • 1 TL Senf
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer

Für den Belag:

  • 200 g geriebener Käse, z. B. Gouda oder Emmentaler
  • etwas Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. In leicht gesalzenem Wasser etwa 8–10 Minuten vorkochen, damit sie später im Ofen schön weich werden. Danach abgießen und kurz ausdampfen lassen.
  2. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten.
  3. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln.
  4. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin 2–3 Minuten glasig anschwitzen. Den Knoblauch kurz mitbraten.
  5. Das Hackfleisch dazugeben und bei mittlerer bis hoher Hitze krümelig anbraten, bis es schön gebräunt ist.
  6. Das Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten. Dann Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Oregano zugeben.
  7. Mit der Brühe ablöschen und alles 3–4 Minuten leicht köcheln lassen, damit die Masse schön würzig und saftig wird. Danach vom Herd nehmen.
  8. Für die Soße Schmand, Sahne, Eier, Senf, Muskat, Salz und Pfeffer in einer Schüssel glatt verrühren.
  9. Nun den Auflauf schichten: Zuerst eine Lage Kartoffelscheiben in die Form geben, dann einen Teil der Hackfleischmasse darauf verteilen. Etwas von der Soße darübergeben. So weiterschichten, bis alles verbraucht ist. Mit einer Lage Kartoffeln und der restlichen Soße abschließen.
  10. Den geriebenen Käse gleichmäßig über dem Auflauf verteilen.
  11. Die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen stellen und den Auflauf etwa 30–35 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist und die Oberfläche leicht knusprig wird.
  12. Den fertigen Auflauf nach dem Backen 5 Minuten ruhen lassen. So lässt er sich besser portionieren.
  13. In Stücke schneiden und heiß servieren.

Tipp:
Wenn du den Auflauf noch würziger magst, kannst du etwas geräuchertes Paprikapulver oder ein wenig geriebenen Parmesan zum Käse mischen. Am nächsten Tag schmeckt er aufgewärmt fast noch besser.

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